Philosophie

Hinhören ohne hörig zu sein

Die Medizin wurde in den letzten Jahren sehr oft als angewandte Wissenschaft gesehen und von Nichtmedizinern fremdbestimmt. Unter dieser „Monokultur“ leidet sie gegenwärtig sehr.
Daher arbeiten auch wir täglich daran, wieder ein Mehr an Vertrauen aufzubauen. Eine Arzt-Patienten-Beziehung soll sich wieder zunehmend in der Begegnung gründen als in Aufklärungsbögen und Anwaltsgebühren.

Als eine wichtige ärztliche Kernaufgabe sehen wir die Fürsorge. Gerade in der hilf- und schutzlosen Lebenslage von Krankheit wird offensichtlich, dass der Mensch neben dem Wunsch nach Autonomie auch der Fremdbestimmung durch den Arzt bedarf. "Der Arzt muss das Wohl des Patienten im Blick haben, was manchmal dem Wunsch des Patienten entgegenstehen kann. Es geht um Hinhören, ohne hörig zu sein". (Dr. St. Simon 2005)

Unser Handeln ist geprägt von dem Gedanken gemeinsam mit dem Patienten so viel Gesundheit zu schaffen, wie es möglich ist. Jeder Mensch, jeder Patient ist einzigartig. Die Zeit und die Umstände in denen wir leben, erfordern es, den Menschen ganzheitlich zu sehen und ihn individuell zu behandeln.

Vertrauen und Qualität, bei wachsender Patientenzahl und ständig neuen Aufgaben zu halten, ist anspruchsvoll, dessen sind wir uns bewusst seit über 25 Jahren.

Ihr Dr. Andreas Lößner